Pressemitteilung:

  • 08. März 2017

KfW-Förderung stärkt Mülheim und Essen

Wohnungsbau und Unternehmensgründung im Fokus
Insgesamt 766 Förderzusagen mit einem Gesamtvolumen von 50 Mio. EUR hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) letztes Jahr allein in Mülheim bewilligt. Das geht aus dem im Februar veröffentlichten Förderreport 2016 der KfW Bankengruppe hervor. Die Förderung dient zur Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Bedingungen.

„Mülheim profitiert vor allem im Bereich des energieeffizienten und altersgerechten Wohnungsbaus. Das ist ein ermutigendes Signal für die Kommune und die Region“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Arno Klare. Mit 666 Zusagen und einem Fördervolumen von 29 Mio. EUR sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr damit noch einmal gestiegen. „Diesen Kurs gilt es mit Blick auf den Energie-, aber auch den demographischen Wandel, beizubehalten“, so Klare weiter. Von 2012 bis 2016 flossen bundesweit 103 Mrd. EUR in Projekte im Zusammenhang mit der Energiewende.

In Essen unterstützten 176 Bewilligungen mit 42 Mio. EUR die Bereiche Umwelt und allgemeine Unternehmensfinanzierung. Allein 160 Zusagen mit insgesamt 35 Mio. EUR gingen in die Vergabe von Gründerkrediten. In Mülheim gab es 49 Förderzusagen in diesen Bereichen, davon entfielen 42 Bewilligungen mit 11 Mio. EUR in Unternehmensgründungen. Überdies stärkten 881 vergebene KfW-Studienkredite den Universitätsstandort Essen, aber auch in Mülheim spielte die Bildung mit immerhin 47 Kreditvergaben eine Rolle.

Bundesweit war die Fördernachfrage mit einem Volumen von 81 Mrd. EUR 2016 besonders hoch. Besonders hervorzuheben ist die Nachfrage bei Umwelt- und Klimafinanzierungen, die mit 35 Mrd. EUR beziehungsweise 44% aller Zusagen den bislang höchsten Anteil in der KfW-Geschichte ausmachen. Lobenswert ist außerdem die Förderung von fast 100 laufenden Vorhaben mit Flüchtlingsbezug in 27 Ländern mit einem Gesamtvolumen von 2 Mrd. EUR. Insgesamt gingen 2016 rund 575 Mio. Neuzusagen in 30 Projekte, die Flüchtlinge und aufnehmende Dörfer und Städte unterstützen.