Mit U 25 ins Leben

Britta Russack ist eine energische Frau im Wortsinne: sie ist entschieden, hat klare Ziele und setzt diese durch. Es geht ihr und ihrem Team um Übergänge. „Bildungsverläufe von Kindern optimal zu gestalten, setzt voraus, die Übergänge zwischen den Institutionen an den bildungs- und lebensbiographisch bedeutsamen Schnittstellen zu bedenken. Wir müssen nicht nur Abschlüsse, sondern immer wieder Anschlüsse und dabei die Potenziale als Kern im Blick haben.“ So hatte das die SPD im Jahr 2004 in das kommunalpolitische Programm geschrieben, den MülheimPlan 2009 – 2014. (Der Tagebuchschreiber war an dieser Passage nicht unbeteiligt.) Erfreulich ist es zu sehen, dass das Vorhaben mit dem U 25-Haus institutionalisiert ist.

In der Tat geht es darum, Übergänge zu gestalten, Kinder und Jugendliche im übertragenen Sinne an die Hand zu nehmen, damit sie nicht an den Übergangsschwellen straucheln oder gar scheitern. Und das proaktiv, sprich: die Arbeit beginnt, bevor etwas passiert ist. Die gelungenen Bildungsbiografien sind der Beweis dafür, dass allein der vorsorgende, proaktive Ansatz der richtige ist. Das U 25-Haus ist beispielhaft für NRW.