Mit Peer Steinbrück auf Länderreise

Peer Steinbrück zu Gast in Mülheim.
Gruppenbild mit prominentem Gast.

Drei Veranstaltungen fanden in Mülheim statt. Bei einer Straßenbahntagung, die buchstäblich auch in einer Tram stattfand, war am letzten Freitag sehr eingehend über die Zukunft des Nahverkehrs in Mülheim gesprochen worden. Ein weiteres Thema war die Verlängerung der U 18 bis zur Stadtgrenze Mülheim, um die die Hochschule RuhrWest anzubinden.

Am Samstag verkündete der Landesverkehrsminister Michael Groschek, dass er den Neubau der Thyssenbrücke in Styrum aus Landessicht für förderungswürdig erachte. Voraussetzung natürlich, dass die Bundesmittel weiter in voller Höhe fließen, was durch SchwarzGelb zur Zeit in Frage gestellt werde.

Am gestrigen Dienstag, machte Peer Steinbrück im Rahmen seiner Ländertour am Eichbaum Station. Die Haltestelle der U 18 zwischen Mülheim und Essen, so Arno Klare, sein ein Ort, an dem sich Steven King seine Inspirationen hole. Der notwendige Investitionsbedarf sei mit Händen zu greifen. Für die Station Eichbaum wurde 2009 gar eine Oper geschrieben, um die Schatten des Angstraumes mit Musik und Gesang auszutreiben. Hochrangige Experten informierten Peer Steinbrück über Investitionsbedarfe. Er selbst sprach davon, dass eine SPD-geführte Regierung zwei Milliarden Euro zusätzlich in die Unterhaltung der Infrastruktur stecken werde. Mobilitätsinfrastruktur sei die Basis wirtschaftlichen Erfolgs.