Politischer Rundgang in Heißen

Ludwigstraße 10, leerstehend. So darf es nicht bleiben.
Erläuterungen zum zentralen Platz.
Kurz vor dem Start. Hartmut Mäurer bespricht mit den anderen die Route und die Themen.

Seit Jahren macht der SPD-Ortsverein Heißen seine Rundgänge. Vorab eine Info an die Bewohner und meistens Samstagsmorgen geht´s dann los. Heute sind wir im Kommunalwahlbezirk von Hartmut Mäurer. Start ist an der Essener Straße neben der Tankstelle. Der Rundgang führt über die Ludwigstraße, Kreftenscheer-, Girodeller- und Mausegattstraße.

Ludwigstraße 10 ist eine Problemfall. Seit Jahren schon steht das durchaus äußerlich ansehnliche Haus leer. Unkraut wuchert aller Orten. Der Nachbar ist besorgt. Eine Fensterscheibe ist eingeschlagen. Das sogenannte Broken-Windows-Phänomen: Wenn Scheiben kaputt sind, Verwahrlosung um sich greift, wird dem Vandalismus der Weg geebnet. Es ist vor Ort nicht zu klären, wem das Haus gehört. Hartmut Mäurer zückt seinen Notizblock und notiert sich den Fall. Er wird sich kümmern.

Die Mausegatt-Siedlung ist ein wahres Kleinod. Nicht von Ungefähr führt die Besichtigungsroute der Stadtmarketinggesellschaft hierher. Die alte Zechensiedlung ist wahrlich vorzeigenswert. Am Ender der Tour, nach etlichen Bürgergesprächen, kommt die politische Wanderung am zentralen Platz der Siedlung an. Die Siedlergemeinschaft hat hier ein ganzen Wochenende gearbeitet, Rasen gemäht, Hecken beschnitten und vor allem ein kleines Häuschen weiß gestrichen, das alsbald, mit Bergarbeitermotiven bemalt, neues Zentrum der Siedlung werden soll. Auch hier hat Hartmut Mäurer was zu notieren. Die Mülheimer Entsorgungsgesellschaft hat die Biotonne abgezogen, die jetzt zurückgemietet werden soll. Das es so nicht geht, ist allen klar. Ehrenamtliche Arbeit darf nicht auch noch die was kosten, die sie leisten. Hartmut Mäurer wird sich kümmern. So geht Politik.