Arno Klare setzt sich für den Wert des Spielens ein

Der Bundestagsabgeordnete Arno Klare ist dem Aufruf der Initiative „Der Wert des Spielens“ gefolgt und überreichte dem Raphaelhaus ein Paket mit wissenschaftlich geprüften Spielwaren. Die neue Initiative fördert das klassische Spielen, denn: Spielen ist wertvoll – für Kinder, Familien und die Gesellschaft!

Schon 1989 wurde das „Recht auf Spiel“ (Art. 31) in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verankert. Kinder und Jugendliche haben immer weniger freie Zeit zum Gestalten. Spielen braucht daher Unterstützung. Deshalb wollen die Initiatoren – der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI) und Mehr Zeit für Kinder e.V. (MZfK) – gemeinsam mit Parlamentariern des Deutschen Bundestags zum lebenslangen Spielen hinführen.

Arno Klare überreichte nun im Rahmen eines Sommerfestes das hochwertige Spielepaket mit insgesamt 20 sorgsam ausgewählten Spielwaren an das Raphaelhaus. Die Produkte wurden von Mitgliedern des DVSI gesponsert. Das Raphaelhaus ist eine Einrichtung der freien Kinder- und Jugendhilfe. Es bietet stationäre und ambulante Betreuung für Kinder, Jugendliche und Familien. Träger sind die Vereinigten August Thyssen-Stiftungen. Die Kinder waren begeistert von dem Spielepaket und konnten es kaum erwarten die ersten Spiele zu testen.

„Mit der Initiative „Der Wert des Spielens“ kann in der Öffentlichkeit verstärkt Bewusstsein für die positiven Effekte des klassischen Spielens und für das vielseitige Engagement unserer Branche geschaffen werden. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Politiker, die für den Wert des generationenübergreifenden Spielens in der Gesellschaft eintreten und das Spielen speziell in ihrem Wahlkreis fördern möchten“, erklärt Ulrich Brobeil, Geschäftsführer des DVSI.

Simone Linden, Geschäftsführerin des Mehr Zeit für Kinder e.V. ergänzt: „Spielen benötigt Zeit, Raum und qualitativ wertvolle Angebote. Um dies in die Praxis umzusetzen, haben der DVSI und Mehr Zeit für Kinder bereits im Jahr 2007 gemeinsam mit dem ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm die Initiative „Spielen macht Schule“ ins Leben gerufen. Die Unterstützung der 16 Kultusminister garantiert bis heute den Erfolg des Projekts zur Förderung des klassischen Spielens.“

Hintergrund:
Die neue Initiative „Der Wert des Spielens“ wurde vom Deutschen Verband der Spielwarenindustrie in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Verein Mehr Zeit für Kinder als sinnvolle Ausweitung der bundesweiten Bildungsinitiativen „Spielen macht Schule“ und "Spielen am Nachmittag“ im vergangenen Jahr erstmals gestartet. Alle Spielwaren, die im Rahmen der Initiative vergeben werden, wurden vorab vom ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm hinsichtlich ihres Förderaspekts bei Kindern bewertet.