Edeka und Tengelmann dürfen unter strengen Auflagen fusionieren

„Ich bin froh, dass die intensiven Bemühungen aller Beteiligten belohnt werden. Die ausgewogenen Auflagen sichern auf mittelfristige Sicht die Standorte und verhindern einen Ausverkauf von Tengelmann zu Lasten der Mitarbeiter.“ erklärt Arno Klare, SPD-Bundestagsabgeordneter für Mülheim und Essen-Borbeck.

Der Bundeswirtschaftsminister hat per Ministerentscheid für die Fusion grünes Licht gegeben. Zuvor hatte Edeka eine Reihe von Auflagen zuzusichern, die nun Bestandteil der Fusionsverträge sein werden.

Die Klagepläne von Rewe gegen den Ministerentscheid sieht Klare kritisch: „Dass Edeka durch die Übernahme von Tengelmann eine marktbeherrschende Stellung einnimmt, kann ich nicht erkennen. Bundesweit liegt der Marktanteil von Tengelmann bei unter einem Prozent. Die Beschäftigten von Tengelmann brauchen eine Perspektive und Sicherheit. Edeka hat das bessere Angebot gemacht und erfüllt alle Bedingungen, dabei sollte Rewe es im Interesse aller Beschäftigten nun auch belassen.“