A40 wird durchgängig zur Lebensader des Ruhrgebiets ertüchtigt

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) beginnt in den Parlamentsferien mit der abschließenden Ressortabstimmung für den Bundesverkehrs-wegeplan 2030 (BVWP 2030) und der damit verbundenen Ausbaugesetze. Der neue Entwurf beinhaltet die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung und Stellungnahmen u.a. von Kommunen, Verbänden, Handel und Industrie.

„Der neue Referentenentwurf des BMVI ist ein weiterer, wichtiger Schritt hin zum neuen BVWP 2030. Jetzt geht es in die Ressortabstimmung, dabei wird es sicher noch zu weiteren Veränderungen kommen. Klar ist aber: Endlich hat sich im veränderten Entwurf eine seit langem eingeforderte ganzheitliche Betrachtungsweise für das Ruhrgebiet durchgesetzt.“ so Arno Klare, SPD-Bundestagsabgeordneter für Mülheim/Essen-Borbeck und Mitglied im Verkehrsausschuss.

Der Abschnitt Frohnhausen bis AS Essen-Ost wurde in den neuen Entwurf aufgenommen und dort in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht einsortiert.

„Es handelt sich um das mit Abstand am schwierigsten umzusetzende Teilstück. Die U18 und der Innenstadttunnel in Essen werden technische Höchstleistungen abverlangen. Hierfür ist eine detaillierte Planung notwendig. Die Einstufung trägt diesem Rechnung.“ so Klare weiter.

Der A40 Ausbau im Bereich DU/MH/E erfolgt nun durchgängig und ohne Lücken. Darüber hinaus wurden Teile der A40 zwischen der A57 und A59 für eine bessere Anbindung des Duisburger Logport an das Autobahnnetz in der Planung aufgewertet. Vergleichbares gilt für den Dortmunder Raum.

„Dies alles macht den wichtigen Paradigmenwechsel weg von einer Aneinanderreihung von Teilstücken hin zur vernetzten und systemischen Gesamtheit des Autobahnnetzes deutlich. Ich freue mich sehr darüber, dass der intensive Einsatz für die Verkehrsinfrastruktur des Ruhrgebiets endlich Früchte trägt.“ so Klare abschließend.